Es ist wieder so weit. Das Fußballfieber greift seit Kurzem wieder um sich. Nicht jeder ist infizierbar, aber es herrscht aller Orten latente Ansteckungsgefahr. Zur visuellen Unterstützung werden allerhand Fähnchen, Spiegelsocken, Trikots, Schals und sogar Brötchen in Fußballform angeboten. Und das nur, weil pro Mannschaft elf Kerle hinter einem Ball herrennen - die ihn, wenn sie ihn haben, sogleich wieder wegschießen. Ok, zugegeben, das ist die unsportliche Sichtweise. Dennoch ist es für mich erstaunlich, was der Fußball in diesen Tagen auslöst. Teamgedanke, Wir-Gefühl, Public-Viewing (neudeutsch: Rudelgucken), wildfremde Leute liegen sich in den Armen, weil das Runde im Eckigen landet. Ganze Nationen stehen Kopf, Fernseher laufen heiß, Bier steht kühl, Würstchen werden schwarz und vieles von dem dient manchem dazu, für ein paar Stunden seinen Alltag zu vergessen. Kein Tor, keine Szene darf verpasst werden - man will schließlich mitreden. Am nächsten Tag in der Frühstückspause, wenn alle fachsimpeln und alle diese Fachleute sowieso mehr Tore geschossen hätten oder zumindest die Mannschaftsaufstellung völlig anders - nämlich schlauer - gewählt hätten. Hach, ist das ein Spaß, wenn man alles besser oder zumindest genauso gut weiß, wie der Kollege oder Nachbar. Endlich hat man ein Gesprächsthema. Endlich kann man zeigen, was man weiß. Für ein paar Momente erlebt man das Gefühl des "dabei seins", die Außenseiterrolle scheint vorübergehend zu ruhen. Und wie geht es nach dem Endspiel weiter? Es wird dann nur noch eine Nation jubeln, ein Pokal vergeben, ein Abend gefeiert. Dann kehrt Stille ein und die Vorboten zur nächsten Fußballmeisterschaft werden aufgesogen wie Wasser von einem trockenen Schwamm.
Um eines klar zu stellen: Auch ich jubel fröhlich mit und habe Spaß an dieser ganzen Euphorie. Es ist toll, fahnenschwenkend im Autokorso mitzufahren, zu Hupen und einfach mal ´ne Sause zu machen. Es ist jedoch nur Spaß - kein Lebensinhalt. Ein verlorenes Spiel sollte kein Grund sein, dass meine Laune auf den Tiefpunkt absinkt. Und wenn "WIR" gewonnen haben ist das zwar toll, ist allerdings auch kein persönlicher Lotteriegewinn!
Was mir neben allem fußballerischem Können der Mannschaften auffällt, ist so manche Geste der Spieler. Da wird sich bekreuzigt, sicherheitshalber mehrmals hintereinander oder der Rasen geküsst. Spieler legen Wert darauf, die Schuhe in der richtigen Reihenfolge anzuziehen, das total ausgefranste Maskottchen muss her und auch ansonsten stehen Glücksbringer ziemlich hoch im Kurs.
Auch die Spieler der deutschen Nationalelf haben solche Glücksbringer erhalten - vom Chef persönlich. Ein sogenanntes Shamballa-Armband, welches Glück und Kraft verleihen soll. Aha. Und ich dachte schon, es zählen so Sachen wie Ausdauer, Teamgeist, Technik, Taktik, Muskelkraft, Schnelligkeit, Treffsicherheit und so weiter. Offensichtlich weit gefehlt. Ein Armband musste her.
Der Aberglaube kann ziemlich nervig sein. Sitzplätze und Hotelzimmer der Nummer 13 sucht man oft vergeblich. Die schwarze Katze, der Schornsteinfeger, die Leiter unter der man besser nicht hindruch geht, das Kleeblatt, Glücksschwein und neuerdings das Shamballa-Armband wollen uns scheinbar helfen. Oder anders ausgedrückt: Mancher will, dass es hilft. Schließlich muss ja irgendwas helfen. Zur Not also auch solche Sachen. Horoskope werden häufig gefragt und - viel schlimmer - für wahr gehalten. Gesunder Menschenverstand ist nicht mehr "in", wenn es um wichtige Lebensfragen geht. Aber Achtung!! Denn alle diese Methoden sind ein sehr gefährliches Spiel mit dem Feuer. Hier wird keine "gute Fee" um Rat gefragt, sondern sich ganz offensiv gegen den entschieden, der wirklich helfen kann, Auskunft über Zukünftiges gibt und Lebensklarheit anbietet. Jesus Christus?! Ja - er schon wieder. Immer dieser Jesus. Der weiß auch alles. Stimmt! Und wie der alles weiß! Jesus hat komplett den Durchblick, kann alles, hilft jedem, der ihn bittet. Einfach und unkompliziert. Ganz ohne Hilfsmittel, ohne Armbänder, ohne Glücksbringer, ohne Maskottchen oder sonst was. Allerdings ist er auch kein Auskunft-Automat, der auf Knopfdruck zur Wunschlösung verhilft! Jesus Christus ist keine Maschine, kein Orakel, und hat nichts mystisches. Er ist persönlich, konkret, nahbar und stets mit offenen Ohren!
Das einzig erforderliche bist DU! Nicht mehr - aber auch nicht weniger. Das ist einfach und gleichzeitig ziemlich kompliziert.
Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand!
Die Bibel, Buch der Sprüche, Kapitel 3, Vers 5
Interessanterweise fällt es uns aber oft leichter, einem Armband zu vertrauen. So einem Ding aus Plastik beispielsweise, mit irgendwelchen Perlchen, Kettchen und Initialien. Für dieses "Schmuckstück" im Wert von etwa 50 Cent, lassen wir denjenigen, der wirklich den Plan und Durchblick hat, einfach links liegen. Wie muss sich das anfühlen? Aus Gottes Sicht. Gott hat uns einen etwa 1000-seitigen Brief und literaischen Spiegel hinterlassen - die Bibel. Aufteilbar in kleine Häppchen. 66 Bücher mit ingesamt etwa 1200 Kapitel. Diese technischen Daten wirken für manchen abschreckend - doch viele Romane der Weltliteratur sind dicker und vermutlich sogar schwerer verständlich. Zumindest für mich. Glaube ich, denn zugegeben - ich bin nicht so der Weltliteratur-Freak. Aber die Bibel habe ich gelesen. Komplett.
1000 Seiten - hey, wann soll ich die denn lesen, bitte schön?! Eine gute Frage. Ein Vergleich: Der pro-Kopf-Verbrauch an Mineralwasser wird in einer Statistik des Verbandes deutscher Mineralbrunnen auf stattliche 134,7 L angegeben. Die trinkt man auch nicht an einem Tag. Genauso wenig liest man 66 Bücher oder 1000 Seiten an einem Tag. Aber eine wäre´doch schon gut. Immerhin ein Anfang.
Das ist überhaupt der eigentlich Grund dieser ganzen Bloggerei hier: ich möchte Dir, als Kritiker, Naserümpfer, latent Interessierter oder Leseratte die Bibel als nächstes großes Schmökerprojekt nahe bringen. Was man nicht gleich versteht, bleibt einfach liegen. Oder man fragt den Autor. So mach ich´s meistens.
Zurück zum Fußball und zur EM. Wenn also in den nächsten Tagen Tore fallen - und das geschieht ganz sicher - liegt es bestimmt nicht an den Shamballa-Armbändern. Sondern an dem fußballerischen Können des Einzelnen bzw. dem Pech des gegnerischen Torwartes. Ob Gott an Fußball interessiert ist, weiß ich natürlich auch nicht. Vermutlich nicht. Ihm geht es nicht um "Brot und Spiele", sondern um echte Seelenhilfe. Um deine Person. Dein Leben. Deine Zukunft. Seine Botschaft ist beständig, stabil und in zig Sprachen übersetzt. Da ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei. Jede Buchhandlung hat eine beeindruckende Auswahl. Es geht um seine 1000 Seiten. Seine Info an Dich! Also, hau rein!
Quelle: http://de.statista.com/
Das ist überhaupt der eigentlich Grund dieser ganzen Bloggerei hier: ich möchte Dir, als Kritiker, Naserümpfer, latent Interessierter oder Leseratte die Bibel als nächstes großes Schmökerprojekt nahe bringen. Was man nicht gleich versteht, bleibt einfach liegen. Oder man fragt den Autor. So mach ich´s meistens.
Zurück zum Fußball und zur EM. Wenn also in den nächsten Tagen Tore fallen - und das geschieht ganz sicher - liegt es bestimmt nicht an den Shamballa-Armbändern. Sondern an dem fußballerischen Können des Einzelnen bzw. dem Pech des gegnerischen Torwartes. Ob Gott an Fußball interessiert ist, weiß ich natürlich auch nicht. Vermutlich nicht. Ihm geht es nicht um "Brot und Spiele", sondern um echte Seelenhilfe. Um deine Person. Dein Leben. Deine Zukunft. Seine Botschaft ist beständig, stabil und in zig Sprachen übersetzt. Da ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei. Jede Buchhandlung hat eine beeindruckende Auswahl. Es geht um seine 1000 Seiten. Seine Info an Dich! Also, hau rein!
In diesem Sinne - viel Spaß beim nächsten public viewing!
LG
Jörg
