Du wirst jetzt zu recht meckern, indem Du vielleicht denkst: "Schon wieder so ein Weltuntergangsblödsinn, so ein Geschwafel von Tod, Angstmacherei, Hölle, Himmel und der ganze Kram!" OK. Den Weltuntergang können wir ausklammern, die Angst prinipiell ebenso und den Rest vernachlässigen wir einfach mal. Was bleibt ist die reine Zeit. DEINE Zeit. So oder so. Egal, ob im Film, auf dem Bild oder in Deinem Kopf. Denn an dem Spruch "Nichts ist umsonst, außer dar Tod - denn der kostet das Leben" ist trotz starker Abnutzung doch ´was dran. Ob wir nun wollen oder nicht. Daher nochmal die Idee: Stell Dir vor, Du hättest noch die 23 Stunden und ein paar Minuten. Seit Beginn des Lesen sind bereits wieder ein oder zwei Minuten verstrichen. Futsch. Auf nimmer Wiedersehen! Was würdest Du mit dem verbleibenden Rest machen? Oder konkreter: Was machst Du mit dem Rest Deines ganzen Lebens? Deiner FreiZEIT? Deiner ArbeitsZEIT? Deiner FamilienZEIT? Deiner wasweißichZEIT? Je länger man darüber nachdenkt, desto weniger Zeit bleibt netto übrig. Die Zeit rinnt wie Sand durch unsere Hände. Sekunde um Sekunde.
Carpe diem, heißt das gern benutzte Zitat aus dem Film "Der Club der toten Dichter". "Nutze den Tag". Lass die Zeit nicht einfach so verstreichen, als wäre Dein Zeitkonto unendlich. Ist es nicht. Noch nicht. Denn die oben abgebildeten vielen Nullen lassen sich sehr leicht durch 9er austauschen und auch gleich um unzählige weitere Stellen vor dem Komma (als Stellvertreter für Jahre) dazu addieren. Der Unterarm ist gar nicht lang genug, für so eine große Zahl, die nicht auszusprechen ist. Weil wir über die Unendlichkeit, die Ewigkeit sprechen.
Oh ha - jetzt wird´s aber komisch....?!
Nein - es wird realistisch. Auf jeden Fall viel realistischer, als im zitierten Film "IN TIME", in welchem die Zeit als einzige gültige Währung benutzt werden kann und muss. Ein Becher Kaffee kostet vier Minuten. Ein Abendessen schlägt mit ein paar Wochen zu Buche. Und so weiter. Doch wenn ich hier von der Unendlichkeit erzähle, zitiere ich die Bibel und keinen Film. Keine Filmidee und auch kein noch so knallbuntes Kinderbuch mit einer happy-end-Story, die sowieso niemand glaubt. Die Bibel ist nämlich kein happy-end-Buch. Sie ist totaler Ernst.
Es wäre ja auch ein Witz, ein an-der-Nase-herum-geführt-werden, wenn sich die Botschaft der Bibel und alle christliche Weltanschauung auf die paar Jahre dieses Lebens reduzieren würden. Es wäre wirklich bedauernswert, wenn nach dem Tod einfach alles vorbei wäre. Die Sinnfrage des Lebens - so individuell sie und ihre Antwort auch ist - bekäme meiner Ansicht nach überhaupt keine Bedeutung. Du würdest nach den paar Lebensjahren - und seien es über Hundert - von der Bildfläche einfach weggeputzt sein. Man stirbt nur deshalb, um für andere Platz zu machen. Wäre das so, können wir hier und jetzt einpacken. Das Leben wäre buchstäblich sinnlos! Das wusste auch Paulus schon und schreibt deswegen:
Wenn die Hoffnung, die Christus uns gegeben hat, nicht über das Leben in der jetzigen Welt hinausreicht, sind wir bedauernswerter als alle anderen Menschen.
Die Bibel, erster Brief an die Korinther, Kapitel 15, Vers 19
Aber worüber spricht dann die Bibel? Ist sie so ein frommes und dickes Buch, welches gerne mit Goldschnitt und tiefschwarzem Einband im Regal steht oder bestenfalls für die Weihnachtsgeschichte hervorgeholt wird? Nichts dergleichen (es gibt übrigens auch quietschbunte Einbände...) Die Bibel spricht von einem Leben mit Gott. Einem unendlichen, einem ewigem Leben. Ist echt so!. Warum sonst, sollte Jesus am Kreuz sterben? Etwa einfach so, weil die damalige Zeit gerade so grausam war? Oder weil er Pech hatte? Unfug! Er starb stellvertretend für Dich und mich, weil wir in unserem Leben einfach alles versauen (sündigen) und nichts auf die Reihe kriegen - im Hinblick auf die Ausrichtung auf Gott. Wer sich Jesus Christus anvertraut, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht. Punkt. Auch das ist eine Aussage der Bibel. Dieses tiefschwarz oder meinetwegen quietschunt eingeschlagene Buch spricht andererseits auch von der Sünde, die irgendwie be- und verurteilt werden muss. Schließlich ist das in jedem halbwegs funktionierenden Rechtssystem auch so. Und im biblischen schon gar.
Wenn Du also nichts mit Jesus zu tun haben willst - ok. Aber dann übernimm bitte auch die Verantwortung für alles weitere. Das liest sich schwarz/weiß. Ja. Ist es auch. Glaube kennt keine Grauzone.
Und noch ein abschließender Gedanke: Die Bibel spricht nicht zu Menschen, die irgendwie fromm, toll oder liebe Ja-Sager sind. Die Bibel spricht stattdessen zu solchen, die kritisch sind, Zweifler, Ablehner, Querulanten oder gleichgültige Kopfschüttler, wenn es um den Glauben an Jesus Christus geht. Mit anderen Worten: Sie spricht über Dich und mich! Dann ist der Vers genau für Dich:
Wenn Du heute die Stimme Gottes hörst, dann verschließ Dich seinem Reden nicht wie damals, als gegen ihn rebelliert wurde!
Die Bibel, gemäß Brief an die Hebräer, Kapitel 3, Vers 15
Wie lange rebellierst Du schon? Wie lange willst Du noch rebellieren? Die ganzen restlichen 23 Stunden, 48 Minuten und 17 Sekunden? Oder sind es jetzt nur noch 16 Sekunden?
15, 14 , 13, ....
15, 14 , 13, ....
LG
Jörg
