Freitag, 27. Mai 2016

Eintausendzweihundertachtundachtzig


Meine persönliche Bilanz zu den vergangenen acht Tagen ist schwer auszudrücken. Auch wenn ich sonst nicht so der Zahlenfreak bin, so gehört doch eine unbedingt genannt:

Durch die Werbung rund um Compassion und den Muskathlon konnten insgesamt 1.288 Kinder aus der Armut befreit werden. Das ist sehr viel und doch letztlich nur der Anfang. 

Deswegen fasse ich es mal so zusammen:

Wenn man wirklich etwas bewegen will, wenn du dich gegen die Armut einsetzen möchtest, wenn dich die Ungerechtigkeit in dieser Welt total annervt, dann akzeptiere diese Gefühle nicht einfach, rede nicht nur über das was nervt, sondern erhebe dich und wage das Extreme - zum Beispiel einen Muskathlon zur Unterstützung einer Hilfsorganisation! 

Nur reden reicht nämlich nicht!

Ich persönlich dachte, ich fahre hier als Missionar hin, bringe den Bewohnern und Kinder etwas mit, bringe mich ein und beschenke das Land. Stattdessen reise ich als Missionar nach Hause - denn ich bin beschenkt worden. Durch das Lächeln von Kindern, durch die mannigfaltige Dankbarkeit der Menschen hier und letztlich durch einen veränderten Blick auf mich und meine idiotischen Wünsche! 

Ich durfte Botschafter sein und ein wenig die Liebe Gottes weitergeben. Doch der wahrhaft "geflashte" bin ich selber. 

Nun geht es an's Verarbeiten. Ein vermutlich längerer Prozess. Gerne werde ich hier weiter berichten und wenn du Fragen hast....melde dich einfach!

LG
Jörg