Mittwoch, 3. Dezember 2014

Winzig, Windel, Weihnachten

Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. 


Ein verblüffendes Zeichen, von dem da die Rede ist. Der Satz war an jene gerichtet, die gerade davon erfuhren, dass der Retter geboren sei. Endlich. Endlich hat das Warten ein Ende, endlich kommt "Schwung in die Bude unseres Lebens", endlich hört die Knechtschaft, die Ungewissheit und das ganze Elend auf, mit dem man tagein tagaus zu tun hat. Denn der Retter ist ja da....

So weit so gut.

Aber dann heißt es eben: Ihr werdet ein Kind finden. In Windeln gewickelt. In einer Futterkiste liegend. 

Hallo?! Wir brauchen einen Macher und kein hilfloses Baby! Und schon gar nicht in Windeln...

...hat Gott etwa nicht mehr drauf, also ein Baby zu schicken??

Doch!

Meine Hand ist größer als der Kopf eines Neugeborenen. Das obige Bild zeigt ein Kind, keine 12 Stunden alt. Also schon ziemlich nah dran am "Steckbrief" des oben genannten Bibelverses. 

Aber was kann dieses Kind in Windeln denn anrichten?

Alles! 

Denn Jesus war keiner, der uns Menschen nur in der Theorie kennen lernen wollte. Er ist mehr der Typ der Praxis. Also: als Kind auf die Welt kommen. Hilflos. Schon von Geburt an ungewollt. Keiner hatte Platz für ihn. Kein flauschiges Kinderbettchen, sondern eine rohe, vermutlich muffende Futterkiste. Dann etwa 33 Jahre Leben. Zwischendurch Schulzeit, Ausbildungszeit, das normale Leben eben. 

Und schließlich das abrupte Ende. An einem Holzkreuz. Zwischen zwei Verbrechern. Diese Hinrichtung geschah, indem genau jenes Kind - in der Zwischenzeit zum Mann geworden - völlig klaren Verstandes den Willen seines Vaters tat und sich stellvertretend für Dich und mich opferte. Wenn man sich das mal auf der Zunge zergehen lässt, ist das schon der Hammer! Es gab keinen anderen Weg. Nichts hätte uns irgendwie mit dem himmlischen Vater versöhnen können. Kein noch so gut gemeintes Werk, keine noch so große Wohltat kann uns auch nur einen Mikrometer näher zum ihm bringen. Zu groß ist die Distanz, zu zahlreich die Versuche ohne Gott aus zukommen und es auf unsere Weise zu probieren. Versuche, die allesamt mit einem Scherbenhaufen enden. Mal ehrlich - ist doch so?!

Also musste eine bessere, eine ewig gültige Lösung, eine Erlösung, her. Und genau hier schließt sich der Kreis. 

Hier beginnt Weihnachten. 

Kennst Du diesen Jesus? Er stellt sich Dir vor: "Gestatten - Christus. Jesus Christus!". Aber eben kein 007, sondern sehr viel mehr. Keine Lizenz zum Töten, sondern eine Absicht zum Leben! Nachzulesen im Buch der Bücher, der Bibel. Auf vielen Seiten!

Du kannst die Story nicht mehr hören? Zu abgedudelt sind die Weihnachtslieder und das ganze Drummherum...?! Verstehe ich gut. Deswegen empfehle ich das Original...

Die Weihnachtstage bieten nämlich - wenn alle Besuche dann mal durch sind - auch Zeit zum Abspannen. Füße hoch. Buch in der Hand. Versuch´s mal mit der Bibel. Meine Empfehlung: Lies das Lukasevangelium. Oder den Brief an die Römer. Oder die Apostelgeschichte. Oder alle drei...

Ich wünsche Dir viel Freude dabei....
:-)

...und natürlich eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit!

LG

Jörg