la la la...
An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit
An Tagen wie diesen, haben wir noch ewig Zeit
In dieser Nacht der Nächte, die uns so viel verspricht
Erleben wir das Beste, kein Ende ist in Sicht
(Songtext von den Toten Hosen)
la la la...
Dieses Lied wird augenblicklich sehr häufig gespielt. Erst neulich hab ich´s noch auf einer Nachbarschaftsparty gehört. Und alle singen mit. Laut. Emotional. Plötzlich ist man ein Team, ein Chor, ein Gedanke. Alle sind gut drauf. Es wird gelacht, gefeiert, die Zeit genossen. Das Abi fertig, Prüfung bestanden, Wettkampf gewonnen, Freiheit pur. Alle Türen stehen offen. Man könnte die ganze Welt umarmen....Nichts kann diese gute Laune verschlechtern - wie auch: An Tagen wie diesen....da geht eben mal die Post ab.
Da lebt man das Beste und es ist kein Ende in Sicht....oder vielleicht doch?
Dieses Lied wird augenblicklich sehr häufig gespielt. Erst neulich hab ich´s noch auf einer Nachbarschaftsparty gehört. Und alle singen mit. Laut. Emotional. Plötzlich ist man ein Team, ein Chor, ein Gedanke. Alle sind gut drauf. Es wird gelacht, gefeiert, die Zeit genossen. Das Abi fertig, Prüfung bestanden, Wettkampf gewonnen, Freiheit pur. Alle Türen stehen offen. Man könnte die ganze Welt umarmen....Nichts kann diese gute Laune verschlechtern - wie auch: An Tagen wie diesen....da geht eben mal die Post ab.
Da lebt man das Beste und es ist kein Ende in Sicht....oder vielleicht doch?
Denn - schlechte Nachricht: Das Lied endet. Nach 4 Minuten und 32 Sekunden. Der Tag ist also gar nicht ewig. Wer hätte das gedacht?! Zugeben, diese Erkenntnis ist jetzt nicht wirklich neu, aber wir schaffen es doch, uns immer wieder erfolgreich einzureden oder auch einzusingen, dass es ewige Tage, nicht endende Partylaune, Weltfrieden und so weiter gibt. Und am nächsten Morgen fetzt der neue Tag die Tür auf und brüllt uns an "Ich bin da! Jetzt hast Du mich 24 Stunden am Hals - mach ´was draus!". Ebenso wenig überraschend. Und? Machen wir was draus, aus den neuen 24 Stunden? Manchmal, in der Hoffnung, es käme wieder ein Tag "wie dieser". Man könnte jetzt wieder den Song hören - aber diesmal alleine....
In der Bibel steht ein fast schon erschreckender Satz:
...jeder Tag hat an seinem Übel genug.
Die Bibel, Evangelium nach Matthäus, Kapitel 6, Vers 34
Ist das der Hammer? Einen solchen Satz in der Bibel zu lesen? Das "Buch der Frommen" oder Solchen, die es werden wollen. Nein, es ist nicht verwunderlich, dass Jesus Christus hier diese Worte spricht. Sie stehen im Zusammenhang mit der Aussage
So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen.
derselbe Vers wie oben
Es ist also zunächst nichts gegen die Praxis einzuwenden, jeden Tag nach dem Nächsten zu nehmen. Wir dürfen in den Tag leben. Und schon regt sich Protest in Dir und mir - denn wir planen doch so gerne. Nicht nur den heutigen, sondern auch den morgigen Tag und die kommende Woche, letztlich unser ganzes Leben. Wir verplanen uns. Ohne Terminkalender läuft nichts mehr. Kaum zu glauben: Selbst Grundschüler leiden schon unter Termindruck.
Früher war das noch so ein einfaches kleines Büchlein, so ein Werbegeschenk-Taschenkalender z.B. aus der Apotheke in welches mit Kuli irgendwelche Verabredungen, Geburtstage und Meilensteine hineingeschrieben wurden. Heute heißt das Büchlein "Smartphone", stets "gesynct" mit Facebook, Twitter, Google, Youtube. Und nebenbei kann man (zur Not) noch telefonieren. Ich bin ja genauso. Seitdem es gescheite Dsiplays von mindestens 3,5 Zoll gibt, die auch noch mit dem Finger ange"toucht" werden können, weiß ich, was als nächstes zu tun ist. Und ich weiß auch von vielen anderen, was sie gerade wo und warum erledigen. Privatsphäre war gestern. Geduldeter Voyeurismus ist heute. Hoch lebe der "Gefällt mir"-Button. Und warum? Eine Erklärung wäre, dass man meint, mit virtuellen Freunden gäbe es keine Einsamkeit, gäbe es immer "Tage wie diesen...".Leider falsch. Und auch das wissen wir eigentlich.
So mancher ist sogar froh, dass es auch mal andere Tage gibt. Tage der Ruhe, der Besinnlichkeit, der Abgeschiedenheit, ohne Smartphone, ohne Computer, ohne Facebook und Co. Wir brauchen kaum "Tage wie diesen...", an denen kollektiv gute Laune im Vordergrund steht und viel mehr Augenwischerei als Realität ist, sondern auch mal Tage, die uns unsere Winzigkeit und Vergänglichkeit deutlich machen. Tage mit Jesus. Ich kann´s nur immer und immer wieder bewerben: Vertraue Dich Jesus Christus an. Ganz privat, ganz persönlich. Ganz ehrlich. Dann hast Du zwar auch keine "Tage wie diesen...", aber Du weißt Dich getragen, speziell an sorgenvollen Tagen, die man ja gar nicht gerne hat....Jesus hat Dich in seinem Terminkalender stehen. Syncen musst Du! Oder anders formuliert: Nimm Dir mal die Zeit für einen Dialog mit dem, der Dich besser kennt, als Du bislang meinst. Ganz unverbindlich. Frag ihn mal, welche Ziele ER mit Dir hat.
Und sei gespannt auf das Ergebnis...
LG
Jörg
Früher war das noch so ein einfaches kleines Büchlein, so ein Werbegeschenk-Taschenkalender z.B. aus der Apotheke in welches mit Kuli irgendwelche Verabredungen, Geburtstage und Meilensteine hineingeschrieben wurden. Heute heißt das Büchlein "Smartphone", stets "gesynct" mit Facebook, Twitter, Google, Youtube. Und nebenbei kann man (zur Not) noch telefonieren. Ich bin ja genauso. Seitdem es gescheite Dsiplays von mindestens 3,5 Zoll gibt, die auch noch mit dem Finger ange"toucht" werden können, weiß ich, was als nächstes zu tun ist. Und ich weiß auch von vielen anderen, was sie gerade wo und warum erledigen. Privatsphäre war gestern. Geduldeter Voyeurismus ist heute. Hoch lebe der "Gefällt mir"-Button. Und warum? Eine Erklärung wäre, dass man meint, mit virtuellen Freunden gäbe es keine Einsamkeit, gäbe es immer "Tage wie diesen...".Leider falsch. Und auch das wissen wir eigentlich.
So mancher ist sogar froh, dass es auch mal andere Tage gibt. Tage der Ruhe, der Besinnlichkeit, der Abgeschiedenheit, ohne Smartphone, ohne Computer, ohne Facebook und Co. Wir brauchen kaum "Tage wie diesen...", an denen kollektiv gute Laune im Vordergrund steht und viel mehr Augenwischerei als Realität ist, sondern auch mal Tage, die uns unsere Winzigkeit und Vergänglichkeit deutlich machen. Tage mit Jesus. Ich kann´s nur immer und immer wieder bewerben: Vertraue Dich Jesus Christus an. Ganz privat, ganz persönlich. Ganz ehrlich. Dann hast Du zwar auch keine "Tage wie diesen...", aber Du weißt Dich getragen, speziell an sorgenvollen Tagen, die man ja gar nicht gerne hat....Jesus hat Dich in seinem Terminkalender stehen. Syncen musst Du! Oder anders formuliert: Nimm Dir mal die Zeit für einen Dialog mit dem, der Dich besser kennt, als Du bislang meinst. Ganz unverbindlich. Frag ihn mal, welche Ziele ER mit Dir hat.
Und sei gespannt auf das Ergebnis...
LG
Jörg
