Und was sind die Gründe dafür? Globale Erwärmung, Jahreszeitenverschiebung, Ozonloch? Keine Ahnung!
Was würdest Du tun, wenn jetzt richtiger Sommer wäre? Morgens um 10:00 scheint die Sonne schon so schön warm auf die Terrasse, den Balkon oder ins Zimmer, dass man am liebsten draußen frühstücken möchte. Knusprige Croissants, frischer Kaffee bei zwitschernden Vögeln unter freiem Himmel. Dann mit dem Rad ins Schwimmbad, auf die Sonnenliege, Eis essen oder in Flipflops durch die Fußgängerzone. Alles und alle in Urlaubsstimmung. Man riecht förmlich die warme Sommerluft - und die Sonnencreme. Easy going....Mittags nur ne Kleinigkeit essen. Und abends lange draußen sitzen, mit Rotwein, Caipirinha, Eistee oder sonst leckerem. Im Hintergrund irgendwelche Chillout-Mucke. Das Leben könnte nicht schöner sein. Freunde von mir leben in Spanien - die haben praktisch das ganze Jahr über solche Zustände. Hier in "good old germany" nerven die Wolken, die niedrigen Temperaturen und die Bindfäden, die sich seit Tagen vom Himmel ergießen. Gestern hatte ich kurz den Reflex unseren Kamin anzuzünden. Im Juli!
In unserer Fantasie sind wir in der Lage uns eine Wunschwelt in den schilldernsten Farben zu malen. Unsere Kinder haben sich häufig die Spielzeuge, die gerade benötigt wurden irgendwie selber gebaut - Fernrohre aus Klopapierrollen, Revolver aus mehrfach gefalteter Pappe, Püppchen aus Kastanien und Schaschlickspießchen und so weiter. "Der" Erwachsene steht abgeklärt und bodenständig daneben. Man(n) ist cool. Neulich las ich auf Facebook einen Kommentar, der lautete sinngemäß: "Wenn Dir ein Kind ein Spielzeugtelefon reicht, dann nimmst Du gefälligst ab und telefonierst!". Yeah. Klare Ansage. Erwachsen werden, bedeutet ja nicht zwingend, fantasielos zu werden.
Doch gibt es auch Sachen und Zukünftiges, für das unsere Vorstellung nicht ausreicht:
»Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr hat je gehört, und kein Mensch konnte sich jemals auch nur vorstellen, was Gott für die bereithält, die ihn lieben.«
Die Bibel, Erster Brief an die Korinther, Kapitel 2, Vers 9
Gott hat eine Welt, ein Universum geschaffen. Mit allem Zipp und Zapp. Hat den Menschen geschaffen und genial gemacht. Wir sind in der Lage eine nervende Fliege mit einem "Klatsch" zu zertrümmern, schaffen es aber nicht auch nur eine wieder zum Fliegen zu bringen. Gottes Größe und Fantasie ist unerreicht. Der o.g. Vers aus der Bibel verdeutlicht das. Es gibt noch mehr, als das, was wir hier sehen. Es gibt mehr als Sommer und Winter, Tag und Nacht, Frost und Hitze. Es gibt mehr als dieses Leben. Viel mehr. Und Gott hält es bereit, gleich einer Zimmerreservierung im vornehmsten und edelsten Hotel der Stadt oder der Welt. Und die Rechnung ist schon bezahlt - inklusive aller Spesen. Gott zahlt immer die Rechnung. Jesus Christus hat am Kreuz die Rechnung bezahlt. Absolut vollständig. Wir meinen zwar oftmals, dass wir es sind, die die Suppe auslöffeln - dabei sind wir es, die wir uns die Suppe einbrocken - Gott löffelt sie aus. Und er hat noch deutlich mehr Asse im Ärmel, als wir uns vorstellen können. Bereitet für solche - und jetzt kommt die kleine Einschränkung - die ihn lieben. That´s it. Gott zu lieben ist der Maßstab. Umständeunabhängige, dauerhafte, bedingungslose Liebe. Und das ist schwer! "Ich liebe Dich" - das geht uns so flott über die Lippen, weil die Worte manchmal abgenutzt erscheinen. Gott zu lieben bedeutet jedoch nicht, auch ihm nur ein "abgenutztes" ich-liebe-dich entgegen zu werfen, sondern bedeutet mehr. Und Gott lässt sich hier nicht lumpen....er hat Dinge vorbereitet, für das Deine und meine Fantasie absolut nicht ausreicht. Für solche, die ihn lieben.
Liebst Du ihn?
LG
Jörg