Montag, 29. Januar 2018

EXIT

Stell Dir eine typische Flughafenszenerie vor. Menschen überall. Koffer, Taschen, Rucksäcke. Betriebsame Hektik aller Orten. Dazwischen Sicherheitspersonal, die irgendwie alles im Blick halten wollen. Ab und zu kommt ein neuer Schwung Fluggäste an, frisch aus dem Flieger, vielleicht noch in kurzen Hose, weil im Abflugland deutlich höhere Temperaturen herrschten, als hier. Wieder andere stehen bereit in der Abfertigungshalle, das Ticket griffbereit, alles startklar und mit einem Gesicht aus einer Mischung von Vorfreude und Flugangst.

Mein Blick schweift durch diese Bilder und bleibt bei einer kleinen Gruppe von Männern haften, die unter einem Notausgangschild mit der Beschriftung „Exit“ zusammenstehen. Sie sind irgendwie anders. Kein Ticket in der Hand, kein Urlaubsgesicht, nur ein paar Rucksäcke liegen wie zufällig verstreut um sie herum. Nicht ganz zehn Männer halten sich in den Armen, stehen im Kreis, haben die Augen geschlossen und murmeln etwas. Nicht gleichzeitig, sondern schön der Reihe nach.

Je näher ich komme, desto deutlicher wird es....die Männer beten. Im Kreis. Arm in Arm. Unter dem Schild „Exit“. Sie stärken und segnen sich gegenseitig, weil es in wenigen Stunden in ein gemeinsames Abenteuer geht. Als Team werden diese Männer rund 70 Stunden durch die schottischen Highlands streifen, um an einem Charakterwochenende teilzunehmen. Eine Zeit, in der Gott das Steuer übernimmt. Eine Zeit, in der Jesus im Mittelpunkt stehen soll. Eine Zeit, die für den einen oder anderen einen echten Notausgang darstellt.

Der Eindruck der betenden Männer unter dem „Exit“-Hinweis ist für mich ein starkes Bild!

Denn: Alle suchen irgendwie den Ausweg aus festgefahrenen Lebensstrukturen, wollen durch eine imaginäre Tür gehen, um auf der „anderen Seite“ Jesus in voller Größe und mit aller Wucht kennenlernen. Doch kaum jemand gibt es zu!

Jesus IST der Notausgang. Und er ist die Tür! Das sagt er selber:

„Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich eintritt, wird er gerettet werden. Er wird ein- und ausgehen und gute Weide finden.“

Die Bibel – das Evangelium nach Johannes, Kapitel 10, Vers 9

Wir Männer nehmen aber nicht gerne den Notausgang. Wir sind lieber wie Feuerwehrleute, die dort rein rennen, wo andere das Weite suchen. Weil wir eben MÄNNER sind - oder besser gesagt, sein wollen! Doch – ganz ehrlich – wie oft sehnen wir uns nach dem echten Notausstieg aus unserer total vergurkten Lebenssituation? Wie oft möchten wir nur noch weglaufen in einen Bereich der Sicherheit und des Schutzes? Wie oft übersehen wir dabei die grünen Schilder auf denen deutlich der Hinweis „Exit“ steht und nehmen einfach die Tür daneben, die letztlich aber in der Männertoilette und damit in der immer gleichen Schei.... endet?! 

Wenn Du Mann bist, wenn Du Jesus wirklich kennenlernen möchtest, wenn Du Bruderschaft im Bereich des Notausgangs erleben willst....

...dann kommt jetzt mein ultimativer Tipp:

Melde Dich an! Hab den Mut für ein Charakterwochenende vom Verein „Der 4te Musketier“ und erlebe eine bisher ungekannte Freiheit und einen Perspektivwechsel der Extraklasse. Hunderte Männer haben es vor Dir getan und haben den echten Notausgang gefunden! Gemeinsam, als ehrliches Team! 


Sei dabei! In Schottland - dort wo schon Braveheart kämpfte :-) 

LG
Jörg