Mit "Q" kann man eine Menge verbinden - z.B. mit dem "Q"uartiermeister in nahezu allen James Bond filmen, also eben jener Person des "Mr. Erfinder", der zahlreiche kleine und auch größere Spielereien für den Agenten mit der Doppelnull geschaffen hat. Laut Wikipedia verkörpert in vielen James-Bond-Streifen ein alter Herr names Desmond Llewelyn diese Figur namens "Q".
Bis vor wenigen Wochen, dachten vermutlich sehr viele Menschen bei dem Namen "Q" an genau diese Rolle im Agententhriller. In der Zwischenzeit könnte "Q" auch für "Quarantäne" stehen. Eine Zeit, der Isolation. Eine Phase des von höherer Instanz verordneten Rückzugs. Keine sozialen Kontakte mehr. Noch nicht einmal am Gartenzaun.
Die aktuelle Zeit, in der ein kleines, nur wenige nanometer großes Ding durch die Atmosphäre dieses Planeten schwirrt ist derart abgefahren, dass man meint es wäre der zweite Teil von Outbreak. Nur ist es leider kein Film, sondern real. Total real. Future 2.0
Eine dritte und vielleicht etwas abgefahrene Version des Buchstabens "Q" könnte die Assoziation zu "quotiertem Klopapier" sein. Einfach mal einen Zwölferpack aus dem benachbarten Supermarkt mitbringen ist aktuell gar nicht so leicht. Was genau die Leute mit ihren Bergen von Klopapier irgendwann mal machen ist mir schon klar - nicht ganz logisch erscheint mir, das Hamstern desselben zu dieser Zeit.
Aber egal. Wenn mangelndes Toilettenpapier im Verlauf Krise das größte Problem wird, sind wir eh alle am A****.
Jeder geht anders mit dieser Zeit um.
Vermutlich haben noch nie so viele kleine Kinder von ihren Vätern das Fahrradfahren beigebracht bekommen. Und vermutlich wird Ende 2020 / Anfang 2021 die Geburtenrate ungewöhnlich hoch sein. Wir lernen plötzlich schätzen, was längst selbstverständlich war. Weil etwas an unserem Lebenskartenhaus wackelt und wir mit aller Kraft damit beschäftigt sind, das Gleichgewicht zu halten und Ruhe zu finden. Vermutlich ist diese Zeit enorm lehrreich. Wir achten auf einander, nehmen viel bewusster unser Gegenüber wahr - trotz 1,50m Abstand. Umarmungen und Händedruck werden ersetzt durch ein bewusstes freundliches Lächeln, ein Augenzwinkern, eine Geste, die Aufmerksamkeit gibt und Nähe symbolisiert. Und genau das brauchen wir. Alle!
Wir suchen nach Antworten auf Fragen, die niemand wirklich sicher beantworten kann. Wie lange wird das alles gehen? Wie sieht die Welt anschließend aus? Werde ich es schaffen? Wird die Krise mich schaffen?
Ich glaube, dass wir alle diese Fragen stellen und alle nach Antworten gierig sind. Obwohl wir wissen, dass es immer eine Vermutung bleiben wird. Was wir also dringend brauchen ist etwas, was wirklich stimmt, etwas, was wirklich als Fundament taugt, etwas, an das wir uns festhalten können.
Wie wäre es damit:
Wegen der Zukunft befragt mich; meine Kinder und das Werk meiner Hände lasst mir anbefohlen sein!
Jesaja, Kapitel 45, Vers 11
Gott persönlich möchte gefragt werden. Und da haben wir noch ein "Q" - die "Question". Jesus ist gekommen, um viele Dinge zu tun und auch um viele Antworten zu geben. Teilweise hat er Antworten gegeben, auf Fragen, die sich die Leute nicht getraut haben zu fragen. Er kannte ihre tiefsten Sehnsüchte, ihre Ängste, ihre Fragezeichen und Sorgen.
Er kennt auch Deine! Und meine!
Ich bin persönlich davon überzeugt, dass es kaum einen besseren Zeitpunkt als jetzt gibt, sich in ehrlicher Absicht an Gott zu wenden. Ich glaube und hoffe, dass sich die Message von Jesus, also jene Nachricht, die davon spricht, dass er für uns am Kreuz gestorben, aber wieder auferstand - dass sich also diese Nachricht genauso rasch verbreitet, wie dieses blöde Virus!
Das Virus ist klein, doof und macht Angst.
Die Nachricht von Jesus ist groß, genial und schenkt Sicherheit in aller Unsicherheit!
»Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin gütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn das Joch, das ich auferlege, drückt nicht, und die Last, die ich zu tragen gebe, ist leicht.«
Matthäus, Kapitel 11, Vers 28ff
Es ist nicht schwer. Sprich Gott Dein Vertrauen aus - Du hast nix zu verlieren, sondern nur zu gewinnen!
Ich wünsche Dir Gottes großen Segen. Bleib gesund!
Wenn Du Fragen hast - schreib ne Mail. Kontakt im Impressum!
LG
Jörg