Eine eigentlich sehr blöde Denke! Ehrlich!
Drehen wir den Spieß mal rum. Stell Dir vor, DU könntest jemandem genau die Hilfe geben, die er (oder sie) gerade jetzt so dringend benötigt. Genau bei Dir liegen Fähigkeiten, Zeit und Kraft so genial übereinander, dass es geradezu logisch ist, dass Du - und zwar nur DU - hier Deine Hilfe anbieten und von Herzen gerne verschleudern kannst. Oder sagen wir "...könntest"...denn man fragt Dich ja nicht oder lehnt Deine Hilfe ab, weil man sie nicht haben möchte. Das fühlt sich komisch an. Wir schütteln den Kopf, machen vielleicht einen zweiten, dritten, x-ten Anlauf und erfahren die immer gleiche Reaktion: "Danke - aber ich kriege das schon hin. Irgendwie!" Dabei kannst Du auch ohne geschultes Auge feststellen, dass Deine Hilfe sehr wohl sinnvoll wäre....
Angenommen Du bist als Ersthelfer an einer Unfallstelle und der Verletzte lehnt Deine Hilfe ab. "Hä?", fragst Du Dich....was soll das denn jetzt?
Und wie muss sich Jesus fühlen, der Dich beobachtet, Dein Helfer, Retter, Heiler sein will (und kann!!) und Du ihn einfach nur mit Missachtung strafst?
Wir denken oft zu klein, trauen uns nach außen zwar alles zu, scheitern aber an unseren engen Grenzen. Wir denken oft zu klein, wissen um unsere Probleme, bedecken sie aber geschickt mit Tarnkleidung mit der Aufschrift "ich kann alles!". Und auch umgekehrt....wir machen uns oft klein und unscheinbar, obwohl wir richtig was drauf haben - trauen uns nur nicht es auch zu zeigen!
Wir denken oft zu klein, weil wir nicht gelernt haben, groß zu denken!Doch wir dürfen GROSS denken - RIESENGROSS sogar, weil für Jesus kein Problem, keine Frage, keine noch so ausweglose Sache auch nur ansatzweise ein Hindernis darstellt. Jesus ist derart über allem erhaben und verliert dennoch nicht die Bodenhaftung. Jesus Christus ist bei Dir - auch wenn Du ihn zum 100. Male aus Deinem Leben verscheucht hast. Weil er Dir einfach helfen will. Weil er Dich aus Deinem vertrackten Leben befreien kann - dem Leben, von Du immer noch annimmst, es sei das Beste, was es gibt. Papperlapapp! Das Beste kommt erst noch! Aber nur - wenn Du es zulässt.
Denn jetzt kommt der Haken - quasi das Kleingedruckte:
Wenn wir Jesus nicht in unserem Leben die Tür öffnen, wenn wir nicht zulassen, dass er defektes wieder reparieren kann, Sünden vergeben kann, Wunden verheilen kann - wenn wir ihm dazu keine Chance geben, dann betrügen wir uns selber! Und - na klar, gibt es Zweifel...Zweifel darüber, ob das stimmt, was ich hier schreibe. Zweifel über die Autorität der Bibel, Zweifel über die Existenz Gottes.....ja - zweifel doch mal. Denn Zweifel bedeutet auch, sich mit dem Thema auseinander zu setzen, zu hinterfragen. Zweifel bedeutet doch auch, der Echtheit eine Chance zu geben!
Jesus Christus schenkt uns mehr! So unendlich viel mehr, dass uns dafür einfach die Phantasie fehlt.
Mensch - lieber Leser - lass Dich beschenken! Denke Groß, weil Gott groß ist.
Stellt mich doch damit auf die Probe«, spricht der allmächtige Herr, »ob ich nicht die Fenster des Himmels für euch öffnen und euch mit unzähligen Segnungen überschütten werde!
Die Bibel, das Buch Maleachi, Kapitel 3, Vers 10
Eine Kopfnuss - zugegeben. Aber am Ende ist die Frage an Dich:
Willst Du Sekt oder Selters?
LG
Jörg