Bei mir steht in diesem Zusammenhang Gebet recht hoch im Kurs. Es ist mir ein ausgesprochenes Vergnügen, alles mit Jesus mal gedanklich "durchzukauen", bevor der Alltagswahnsinn morgens zuschlägt.
Denn Gebet ist für mich Hören und Reden, Segnen und gesegnet werden zugleich.
Wann hast Du das letzte Mal tief in Dir drin gespürt oder spüren wollen, dass es Gott wirklich gut mit Dir meint und Du Dich bedingungslos auf ihn einlassen kannst?
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| Gebet & Segen als Genuss - in einer schottischen Kirche :-) |
"Alles Theorie", sagst Du vielleicht? "Nein, gelebte Praxis", sage ich. Gott zu begegnen ist keine Glücksache und auch keine graue Theorie. Gott zu begegnen ist nicht irgendwelchen frommen Fundamentalisten vorbehalten. Gott zu begegnen - namentlich Jesus Christus - bedarf keines Zufalls, keiner Glückssträhne und auch keiner staubigen Kirche, hölzernen Bänken oder einer strengen Enthaltsamkeit.
Jesus ist nämlich total normal. Ihm zu begegnen ist es ebenfalls. Und das im Alltag! Und Jesus kann verändern - aber so was von! Ich habe es selbst erlebt.
Um Jesus zu begegnen braucht es folglich nur DICH und (d)eine Entscheidung. So wie Du bist. Jetzt. In diesem Augenblick, indem Du diese Zeilen liest ist der perfekte Zeitpunkt. Echt!
Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.
Mit Jesus zu reden, ihm meine Schwächen und Fehler zu nennen, die Bibel zu lesen, in der Gewissheit zu leben, dass ich nicht alleine bin - niemals - das verleiht mir persönlich ein Fundament im Leben, auf das es sich lohnt hoch hinaus zu bauen.
Doch zeigt die Erfahrung, dass ein solches Fundament auch schon mal Risse bekommt. Dann nämlich, wenn der Alltag nicht so läuft, wie ich es mir vorstelle. Dann, wenn Sorgen mich übermannen oder Zweifel über "Gott und die Welt" mich mürbe machen.
Neulich habe ich einer Kollegin eine Bibel geschenkt. Im Prinzip ist das nichts erwähnenswertes und doch kann ein solches Geschenk zu Stirnrunzeln führen. "Schön, dass Sie glauben können!", war ihre ehrliche und knappe Reaktion. Sie freute sich über das Buch, welches neben dem neuen Testament und den Psalmen auch einige Lebensberichte von Menschen enthält, die ihr Leben auf Jesus ausgerichtet haben. Menschen, wie Du und ich. Menschen aus dem Leben. Keine "Hippies in Sandalen" oder welche Vorurteile sich in diesem Moment in Deinen Gedanken zusammenbauen. Es sind Menschen, die eine Entscheidung für Jesus getroffen haben. Verbindlich, dauerhaft, ehrlich.
Sie beschrieb sich als Mensch mit atheistischer Ausrichtung. "Schade", dachte ich. Denn zum Atheismus benötige ich persönlich mehr Glauben und Überzeugung, als zum Vertrauen auf Jesus. Also lies ich diese Beschreibung einfach mal so stehen, schließlich möchte ich nicht nervend sein, sondern nur ein Mensch, der an Jesus glaubt - und das aus tiefster Überzeugung.
Ich bete nun für meine Kollegin - und genau hier schließt sich der Kreis! Gebet ist für mich also ein Genussmittel. Gebet ist für mich keine Waffe, ich sehe es nicht als Werkzeug oder gar als als "lieber-gott-jetzt-hilf-mir-mal-Automat-aber-appi-galoppi".
Ich wünsche Dir, dass auch Du den richtigen Moment für einen Dialog mit Jesus findest. Wann und wo auch immer. Alleine oder in Begleitung. Chancen dazu gibt es viele. Diese zu kennen ist das eine. Sie zu nutzen ist der Ausdruck Deiner wahren Größe!
LG
Jörg
