Leider lassen sich (noch) keine Gerüche per Webseite, Mail oder Blog übertragen. Denn als ich meine Nase in dieses Meer von neuen Samen steckte, duftete diese Sonnenblume aromatisch, frisch, süßlich - ein bisschen nach Brausepulver. Das war mir auch neu.
Sonnenblumen sind das Sinnbild für den Sommer. Sie verbreiten gute Laune, geben das Gefühl von Leichtigkeit und Sommerfrische. Ein ganzes Feld dieser "Blümchen" sieht total beeindruckend aus. Gelb und Orange bis zum Horizont. Stark. Das löst bei mir Abstand vom Alltag aus. Weckt sogleich Urlaubsgefühle.
Es ist schon unfassbar, wieviel Information in so einem Sonnenblumenkern drinsteckt. Farbe, Form, Größe, Anzahl Blätter, Anzahl neuer Sonnenblumenkerne, kreisrunde Anordnung dieser Kerne, und was weiß ich alles. Informationen in einer Menge und Dichte, die jeden noch so modernen Speicherchip (als Sonneblume) in den Schatten stellt. Schönes Wortspiel. Die Daten sind auch nach Jahren abrufbar. Egal ob der Kern Jahre oder Jahrzehnte im Keller lag und irgendwann eher zufällig wieder an die frische Luft, ins Erdreich und damit auf fruchtbaren Boden fällt. Sobald dieser Vorgang gestartet wurde, entfaltet sich die gespeicherte Information und das darin enthaltene Programm wird zur Ausführung gestartet. Wie in Deinem PC, Smartphone, Tablet oder oder oder....Programme warten darauf gestartet zu werden. Dieses hier kann exakt einmal gestartet werden. Es gibt kein <Strg><Z> für zurück und auch kein Copy and Paste, um das Programm zu vervielfältigen. Der Urheber des Programms hat eine Art Kopierschutz eingebaut. Starten kann es jederzeit. Kopieren kann es niemand!
Und wenn dieser Sonnenblumenkern dann in der Erde liegt, verwittert er, vermodert, beginnt zu stinken, sieht überhaupt nicht schön aus, eher abstoßend. Er stirbt. Damit nach einer Zeit ein neuer Keim, neues Leben entsteht.
Der Programmierer heißt: Gott. Das Programm ist perfekt. Kein ServicePack, kein Patch, keine Seriennummer - nichts ist erforderlich. Das Programm läuft stabil und immer nach dem gleichen Gesetzen: Erst pflanzen, dann sterben, dann neue Frucht.
Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.
Die Bibel, Johannesevangelium, Kapitel 12, Vers 24
Auch die Bibel schreibt darüber. Hier ist es nicht die Sonnenblume, sondern das Weizenkorn. Ok. Macht ja vom Prinzip jetzt keinen Unterschied. Das Korn muss sterben um Frucht zu bringen. Stirbt es nicht, bleibt es allein.
Dieser Gedanke ist umso interessanter, als dass ihn Jesus Christus für sich persönlich in Anspruch nimmt und dieses "Sterben-Frucht-Programm" auf sich ebenfalls anwendet!
Wäre er nicht am Kreuz für Dich und mich gestorben....so hätten wir - Du und ich - keine Chance auf ein neues, auf Gott ausgerichtetes Leben mit Jesus im Mittelpunkt. Den obigen Satz hat Jesus selber gesagt und nahm damit Bezug auf sich. Er war das Weizenkorn, welches in die Erde fallen und sterben sollte. Er hat - wie der beschriebene Sonnenblumenkern - den Vorgang des Sterbens, des hässlig werdens, des Stinkens und vieles mehr, an sich selber geschmeckt, erlebt und für Dich und mich durchlitten.
Jesus war im Tod am Kreuz keine Schönheit! Sterben ist nie schön. Der Tod ist nie schön. Doch in Jesu Tod liegt das Leben verborgen, welches - gleich einer wunderschönen Sonneblume - zu neuem Fruchtstand, Blüten, Schönheit, zahlreiche Sonnenblumenkerne uvm. wächst.
Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.
Johannesevangelium, Kapitel 5, Vers 24
Das "Fruchtprogramm" läuft wieder ab. Wie bei der Sonnenblume. Wie beim Weizenkorn. Diesmal aber grandioser, ewiger, sicherer, beständiger.
Jesus will Dich! Er starb für Dich! Lege ihn nicht bei Seite, wie einen alten Sonnenblumenkern und bleibe allein. Erkenne, dass Jesus für Dich gestorben ist, damit Du Dich zu neuer Blüte verändern lassen kannst. Du weißt, was Dich von Gott trennt. Wer sonst soll es wissen, wenn nicht Du?!
LG
Jörg

